Dokumentation

Bedrohte Wissenschaftsfreiheit, Teil A

Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum

Hinweise auf weitere Fälle sind willkommen.

A) Was darf erforscht und ausgesprochen werden? Was soll nicht gesagt werden?
Themen und Thesen, deren Diskussion verhindert wird, indem die Betreffenden von Fachkollegen oder Außenstehenden unter einen schwerwiegenden moralischen Verdacht (Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Islamophobie, etc.) gestellt werden

Da er bei der Veröffentlichung seiner epidemiologischen Arbeiten behindert wird, verlässt Stephan Luckhaus, Professor für Mathematische Optimierung an der Universität Leipzig, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, der er seit 2007 (seit 2019 als Senator der Sektion Mathematik) angehört hatte. In seinen Beiträgen spricht er sich gegen Lockdowns aus. Die als Preprint erschienene Arbeit „Corona, Mathematical Epidemiology, Herd Immunity, and Data“ war als Beitrag für „NAL live“ geplant. Dieses „neue wissenschaftliche Journal der Leopoldina“ will sich laut Eigendarstellung durch Transparenz auszeichnen. Hier sollen Artikel „online kommentiert, diskutiert und fortlaufend aktualisiert werden“ und somit ein „Living Dokument“ entstehen. In der Beschreibung steht: „Die Dokumente bilden so eine offene wissenschaftliche Diskussion ab. Durch die ständige Aktualisierung sollen die Texte auch für Politik und Medien eine Informationsgrundlage zum jeweiligen Thema bieten.“ Der Herausgeber lehnt es jedoch ab, den Aufsatz von Luckhaus in den Begutachtungsprozess zu geben, der vor einer Veröffentlichung erfolgt. Die alternative Verbreitung einer deutschen Version als Diskussionsbeitrag unter den Leopoldina-Mitgliedern wird mit Hinweis auf Datenschutzgründe ebenfalls abgelehnt. (2021)

Nachdem Maisha-Maureen Auma, Professorin für Diversity Studies an der Hochschule Magdeburg-Stendal, in einem Interview den aus ihrer Sicht strukturellen Rassismus an deutschen Hochschulen kritisiert (deutsche Universitäten seien „weiße Institutionen“, Rassismus und Sexismus seien „nach wie vor sehr wirksam“), veröffentlicht Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Fraktionssprecher der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt für Bildung, Wissenschaft und Kultur, eine Presseerklärung, in der er fordert, Auma als Wissenschaftlerin „in ihre Schranken zu verweisen“; Aumas Thesen müsse „der deutsche Steuerzahler nicht finanzieren.“ (2021)

Rudolf Stöber, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg, kritisiert in einem Meinungsbeitrag für das Forum der Fachzeitschrift Publizistik die Praxis des Genderns als eine linguistisch unbegründete und von den Universitäten regelwidrig betriebene Verunstaltung der Sprache. Der Beitrag wird einstimmig von den Herausgebern angenommen, die Verteidigerinnen und Verteidiger des Genderns werden zu Entgegnungen einladen. Zusagen zu Repliken werden jedoch wieder zurückgenommen. Stattdessen wird im Fach eine Unterschriftenliste organisiert, auf der 82 Fachkolleginnen und -kollegen von der Fachgesellschaft verlangen, in der von Mitgliedsbeiträgen finanzierten Zeitschrift solche Artikel nicht mehr zu drucken. Das Bemühen um inklusive und gendergerechte Sprache dürfe nicht durch „über weite Strecken unwissenschaftlich, polemisierend und diffamierend“ geschriebene Artikel diskreditiert werden. (2021)

Bruno Klauk, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Harz, veröffentlicht in Heft 4/2019 der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie nach einem doppelblinden Review-Verfahren mit zwei Gutachtern und zwei Herausgebern einen Beitrag über „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten“. Unter Federführung des Mainzer Wirtschaftspsychologen Thomas Rigotti wird Klauk in einem Brief an die Herausgeber vorgeworfen, „unter dem Deckmantel eines vermeintlichen wissenschaftlichen Beitrags rassistische Stereotype und rechtspopulistische Hetze“ zu bedienen; es wird gefordert, den Beitrag zurückzuziehen. Vier der fünf Herausgeber treten aus dem Board der Zeitschrift aus. Der Statistiker Prof. Walter Krämer von der TU Dortmund attestiert dem Beitrag von Klauk ein methodisch sauberes und den Gepflogenheiten des Faches entsprechendes Vorgehen. (2020)

Die Forschungsstelle für Interkulturelle Studien der Universität zu Köln fordert in einer Stellungnahme mit dem Titel „Für Freiheit in Forschung und Lehre“ die Prüfung von Meinungen „mit dem Instrumentarium einer kritischen Rassismus- und Diskriminierungsforschung“. Gute wissenschaftliche Praxis sei es, „die Grenze des Sagbaren begründet zu markieren“. Dabei wird bereits eine Aussage wie „Das Kopftuch ist ein Zeichen für Unterdrückung“ für „diskriminierend“, „menschenverachtend“ und „menschenfeindlich“ erklärt. (2020)

Werner Kunz, pensionierter Professor für Allgemeine Biologie an der Universität Düsseldorf, ist Hindernissen beim Vortragen und Veröffentlichen ausgesetzt, weil er auf die taxonomischen Konsequenzen einer Streichung des Rassebegriffs beim Menschen für die Einteilung anderer Spezies hinweist. Für März 2019 meldet Kunz auf dem Leipziger „Symposium für Schmetterlingsschutz und zur Populationsbiologie von Tagfaltern“ des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung einen Vortrag an, um die theoretischen Grundlagen des Rassebegriffs am Beispiel einiger Schmetterlingsarten zu erläutern. Nachdem die Thematik mit mehreren Organisatoren der Tagung abgesprochen worden war, wird der Vortrag kurz vor Beginn des Symposiums mit der Begründung gestrichen, das Thema führe „zu Irritationen“ und berge die Gefahr in sich, dass es „uns das Leben auch im Kontext anderer Diskussionen (z.B. Naturschutz) nicht leichter macht“. Es gehe nicht um eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, so der Koordinator der Tagung, sondern darum, „dass nach Abschätzung der durchaus denkbaren Reaktionen dieses Thema falsch aufgefasst wird und uns dann auch bezüglich anderer Anliegen Schwierigkeiten bereiten bzw. davon ablenken könnte“. – Ein Artikel mit dem Titel „Immer wieder missverstanden – Die Unterteilung von Arten in Rassen“, in dem Kunz die „Jenaer Erklärung“ der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) kritisiert, wird von der Zeitschrift „Biologie in unserer Zeit“ zunächst für das Heft Dezember 2020 angenommen, dann jedoch verschoben, weil der Verlag „aufgrund negativer Erfahrungen sehr vorsichtig bei der Veröffentlichung von Artikeln geworden ist, die Rasse- oder Genderthemen betreffen“. Der Artikel soll im Heft Mai 2021 jetzt doch erscheinen, was möglich geworden ist, weil die Zeitschrift nicht mehr vom Wiley-Verlag herausgegeben wird. – Bereits nach einem Vortrag über den Rassebegriff in der Ornithologie auf der Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DOG) im September 2018 hatte ein Teilnehmer die DOG aufgefordert, sich öffentlich von Kunz zu distanzieren. Der Vortrag sei vom Redner „für rechtspopulistische Zwecke missbraucht worden“ und die Tagung „als Bühne für rassistische Meinungsmache“ benutzt worden. Die DOG hatte sich damals nicht distanziert; der Vortrag erschien in stark veränderter Kurzform in der Zeitschrift „Vogelwarte“. (2019)

Die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik veröffentlicht eine Erklärung zu der bekannten und profilierten Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, die das von Dominikanern geleitete Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg herausgibt. In der Erklärung heißt es, die Zeitschrift sei „in ein populistisches und extrem rechtes Fahrwasser geführt“ worden, übernehme insbesondere in den Editorials kritiklos die Stereotypen und Ressentiments sowie die Ausgrenzungen und Abwertungen des Rechtspopulismus und der extremen Rechten. Zudem: „Auch viele Artikel der „Neuen Ordnung“ nehmen wir mangels wissenschaftlicher Substanz nur noch als zugespitzte Meinungsäußerungen wahr.“ Deshalb handele es sich nicht mehr um eine sozialethische Zeitschrift, vielmehr stelle sie sich „außerhalb der Grenzen eines seriösen Fachdiskurses der katholischen Sozialethik“. Die Verfasser der Erklärung „gehen davon aus, dass in Zukunft keine wissenschaftlichen Sozialethikerinnen und Sozialethiker in der „Neuen Ordnung“ mehr publizieren werden.“ Vertreter anderer Fächer werden eingeladen, sich dieser Entscheidung anzuschließen. Weiterhin gebe es „keinen Grund, die Zeitschrift weiterhin in wissenschaftlichen Bibliotheken zu führen“. Dem Dominikanerorden wird empfohlen, „Wege zu suchen, den Schaden für den Orden wie auch für die Sozialethik zu begrenzen“. Eine von etwa 70 Autoren der Zeitschrift unterzeichnete Gegenerklärung „Substanzieller Dialog statt Stigmatisierung und Ausgrenzung“ führt nicht zu einem solchen (substantiellen Dialog). – In der Folge der Erklärung nimmt die Universitätsbibliothek Tübingen, die im Bereich der Theologie eine zentrale Rolle spielt, die „Neue Ordnung“ aus dem Index theologicus heraus. Damit sind die in der „Neuen Ordnung“ publizierten Positionen öffentlich kaum noch sichtbar. Proteste gegen die Entscheidung der Universitätsbibliothek Tübingen bleiben erfolglos. (2019)

Aktivisten an der Frankfurter Goethe-Universität fordern die Absage einer Tagung zur Rolle des muslimischen Kopftuchs sowie die Entlassung der Veranstalterin Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie und Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam. Bei einer Nachfolgeveranstaltung kommt es zu Handgreiflichkeiten. (2019)

Mitglieder der Identitären Bewegung stören einen Vortrag zum Thema „Gehirne waschen – Framing gegen Fremdenhass“ an der Universität Greifswald. (2018)

Die Leitung der Universität Siegen untersagt Dieter Schönecker, Professor für Praktische Philosophie, die Verwendung seiner Haushaltsmittel, um damit die Einladung von Dr. Marc Jongen und Dr. Thilo Sarrazin zu Vorträgen in einem Seminar über Meinungsfreiheit zu finanzieren. Nur unter Polizeischutz können die Vorträge schließlich doch, finanziert durch andere Mittel, stattfinden, es gibt Störversuche bei dem Vortrag Schöneckers sowie Diffamierungen und eine Morddrohung gegen ihn. (2018)

Ein Vortrag des Atmosphärenwissenschaftlers Murry Salby, vormals Professor an der University of Colorado sowie der Macquarie University in Australien, zum Thema „What is Really Behind the Increase of Atmospheric CO2? New Research“ an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg wird abgesagt. Da Salby sich gegen die Annahme eines von Menschen erzeugten Klimawandels ausspricht, hatte die Universitätsleitung vorgesehen, neben Salby einen weiteren Vortragenden zu Wort kommen zu lassen, der die Sichtweise des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, Weltklimarat) vertreten hätte. Als sich kein Vortragender finden ließ, zog man es entgegen den Gepflogenheiten der Vortragsreihe vor, den Vortrag ganz ausfallen zu lassen, um nicht die Außenwirkung der Universität zu gefährden. (2018)

Die Migrationsforscherin Dr. Sandra Kostner lädt den Politikwissenschaftler und Publizisten Hamed Abdel-Samad an die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd ein. Eine Studentin erstattet Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den Referenten, weil sie ihr Recht auf ein diskriminierungsfreies Studium durch seine Aussage verletzt sah, das Kopftuch bei Lehrerinnen sei nicht mit dem staatlichen Neutralitätsgebot vereinbar. (2017)

Gerald Wolf, emeritierter Professor für Neurobiologie, soll an der Universität Magdeburg auf Einladung der AfD-Hochschulgruppe einen Vortrag über neurobiologische Unterschiede zwischen Frauen und Männern halten. Der Vortrag muss aufgrund von Tumulten abgebrochen werden. Der Dekan der Fakultät für Humanwissenschaften stellt sich auf die Seite der Störer. (2017)

Ruud Koopmans, Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der HU Berlin und Direktor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), sieht sich aufgrund zweier begutachteter Forschungsartikel in Fachzeitschriften, in denen unter anderem die mangelnde Integrationsfähigkeit muslimischer Migranten thematisiert wird, und entsprechender öffentlicher Äußerungen dem Vorwurf ausgesetzt, „den Nährboden für antimuslimischen Rassismus“ zu bereiten und „Stimmung gegen Personen muslimischen Glaubens in Deutschland“ zu machen. Studentische Gruppierungen initiieren eine Kampagne, die von Teilen der Presse aufgegriffen wird, ohne dass Koopmans dort Gelegenheit zur Stellungnahme erhält. Eine öffentliche Unterstützung Koopmans’ durch die Professorenschaft des Instituts oder der Fakultät bleibt aus. In früheren Jahren hatte bereits der Direktor eines anderen Forschungsin-stituts seinen Mitarbeitern Kontakte nicht nur zu Koopmans, sondern auch zu dessen Mitarbeitern verboten. (2016)

Mitglieder der „Identitären Bewegung“ stören eine Ringvorlesung zum Thema „Flucht und Asyl“ an der Universität Klagenfurt. (2016)

Heiner Rindermann, Professor für Entwicklungspsychologie an der TU Chemnitz, veröffentlicht einen Beitrag im Focus, in dem es unter anderem um den geringeren Durchschnitts-IQ bei bestimmten Gruppen von Einwanderern geht. Die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und das Institut für Psychologie der Universität Chemnitz distanzieren sich öffentlich von Rindermann. Bereits 2007 wurde er nach einem Interview im Deutschlandradio in einer Presseerklärung des Instituts für Ethnologie und Afrikastudien der Universität Mainz einer rassistischen Ideologie bezichtigt; seine Thesen wurden in dieser Presseerklärung in die Nähe des Nazi-Arztes Dr. Mengele gerückt. (2015)

Die AfD bringt regelmäßig Kleine Anfragen in die Parlamente ein, mit denen a) die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Feld der Gender Studies als unwissenschaftlich und unseriös dargestellt wird und die b) auf den Entzug von öffentlichen Forschungsgeldern (für Professuren, Forschungsprogramme, Projektmittel) zielen. Entsprechende Initiativen hat es in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie im Deutschen Bundestag gegeben. Zur Begründung der scharfen Kritik und Kontrolle (bzw. Abschaffung) dieses wissenschaftlichen Feldes werden regelmäßig Beispiele angeführt, die sich tatsächlich als unwissenschaftlich oder ideologisch motiviert einstufen lassen. Damit wird eine ganze Wissenschaft desavouiert, indem seriöse Forschung (wie beispielsweise Gewaltforschung, Ideengeschichte der Demokratie, Forschung zu geschlechtshierarchischer Arbeitsteilung, zu Rechtsextremismus, Partizipations- und Wahlforschung) unter einseitig gewählte Beispiele subsumiert wird. Dies führt wiederum zu einer Lähmung interner Kritik, indem solche Kritik mit der AfD assoziiert und behauptet wird, sie spiele ihr in die Hände. Die Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit von außen dienen so der Legitimation der Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit im Innern. All das geht zu Lasten einer seriösen, gesellschaftlich notwendigen Geschlechterforschung. (2015 ff.)

An der TU Dresden stößt die Initiative von Werner Patzelt, Professor für Vergleichende Politikwissenschaft, zur Gründung eines „Zentrums für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ auf Widerstand, als er die Ergebnisse seiner empirischen Studie zu den PEGIDA-Demonstrationen öffentlich bekanntmacht. Entgegen der medialen Berichterstattung beteiligen sich laut seinen Befunden nicht nur Rechtsextremisten, sondern auch und mehrheitlich solche Personen an den Demonstrationen, die sich angesichts einer zunehmenden Massenzuwanderung aus islamischen Ländern vor einer kulturellen Überfremdung Deutschlands fürchten. Patzelt wird daraufhin als „PEGIDA-Verharmloser“ bezeichnet, der sich gegen all diejenigen stelle, die als Gegendemonstranten in PEGIDA eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung sehen, darunter zahlreiche Angehörige der TU Dresden. Der dadurch erzeugte politisch-mediale Druck und die mit ihm einhergehende öffentliche Diskreditierung von Patzelt als „AfD-Sympathisant“ führen zur Ablehnung seiner Initiative durch die TU Dresden. Stattdessen wird später das „Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ als Kooperation von elf wissenschaftlichen Einrichtungen gegründet, die TU Dresden ist dabei nicht mehr vertreten. (2015)

Aktivisten stören eine Vorlesung von Malte Brinkmann, Professor für Erziehungswissen-schaft an der HU Berlin, unter Verweis auf unkritischen Umgang mit Kants angeblich rassistischen Schriften. (2014)

Die Leitung und das Historisch-Kulturwissenschaftliche Forschungszentrum der Universität Trier beenden die dreimonatige Gastprofessur des Militärhistorikers Martin van Creveld, emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Jerusalem, nach dessen erster Vorlesung, nachdem der AStA der Uni Trier van Crevelds Thesen als „frauenfeindlich, militaristisch, latent antiisraelisch, vulgärwissenschaftlich und methodisch primitiv“ bezeichnet hat. (2011)